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Knellox

Anfänger

  • »Knellox« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1990

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1

Montag, 12. Juni 2017, 09:39

Caddy 14 d. Noch ein Minicamperumbau ;-)

Hallo alle zusammen. Bin seit gestern Besitzter eines Caddy 14 d bj 90 75 PS Benziner. Behindertenfahrzeugumbau. Nun will ich diesen zu einem kleinen zuverlässigen Camper umbauen. Bevor Ich mich allerdings an den Innenausbau mache wollte ich erstmal den Motor auf Vordermann bringen. Bzw sogar einen überholten einbauen. Da komm ich dann auch schon zu meiner ersten Frage. Da das Auto noch viele Km durch Europa und evtl noch weiter machen soll brauche ich einen zuverlässigen Motor. Er muss nicht übertrieben viel Leistung haben sondern sollte einfach ein Dauerläufer sein. Gedacht hätte ich da an einen Diesel. Da ich relativ neu auf dem Gebiet VW/Golf bin weiss ich nun allerdings nicht was sich da alles verbauen lässt. Welche Motoren passen mehr oder minder "Plug and Play"? Was für Motoren kann ich verbauen und noch wichtiger welchen Motor empfehlt Ihr für die oben Beschrieben Ziele. Gedacht hab ich mir ich hole mir einen gebrauchten und überhole diesen einmal komplett.
Da ich Motoreninstandsetzer bin sind Fachkentnisse um das durchzuführen vorhanden.

Würde mich freuen falls mir jm bei dieser Frage helfen könnte.

Achja und hier noch ein Bildchen meines Babys

Lg Milan

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  • 20170611_160946.jpg

Pumpenpeter

Schüler

Beiträge: 85

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

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Beruf: Ölwutz

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2

Dienstag, 13. Juni 2017, 18:32

Moin Milan und willkommen im Forum.

Wenn du mich fragst - ich bin Dieselfan, ich würde da nen 1Z oder AFN rein stecken. Kannst du mit rel. wenig Dampf leben nimm den 1Z, der ist noch haltbarer als der AFN - jedoch bei dem Aufwand bereust du's die 20 Mehr-PS nicht mit genommen zu haben. Da gibt's nur ein kleines Probelm: Dieselumbauten in Benzinern sind seit geraumer Zeit nicht mehr Eintragungsfähig. Ich würde mal mit nem Tüvi reden, ob nen Umbau eines normalen Caddys zum B-Caddy leichter eintragbar ist oder ob es da eventuell nen Weg gibt, daß du in Deinen doch nen Diesel rein stecken kannst - oder du mußt in den sauren Apfel beißen und nach nem Diesel-B-Caddy suchen. Oder eben Benzin fahren - mit den Motoren kenn ich mich aber nicht aus, trinken für mich den falschen Krraftstoff...

Rußige Grüße
Peter


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Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1989

Beruf: Film Fuzzi

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3

Donnerstag, 15. Juni 2017, 08:22

Würde auch erst die rechtliche Situation zweifelsfrei klären, bevor ich mir
weitere Gedanken machte....


Knellox

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Beiträge: 6

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Baujahr: 1990

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4

Freitag, 30. Juni 2017, 09:40

Zylinderkopfschaden ?!

Guten Tag miteinander.. So das gute Stück ist letzte Woche Freitag nun endlich bei mir angekommen.
Also als aller erstes mal die Verkleidung am Heck rausgerissen um erstmal nach bösen Überraschungen zu kucken. Und ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Bis auf Durchrostungen auf beiden Seiten des Endes der "Ladefläche" ist alles Top in Schuss. Wenig bis gar kein Rost an Heckklappe, Karosse und den Säulen. Vorne sieht soweit auch ganz gut aus. Was diesen Punkt angeht bin ich sehr zufrieden.

Nun die weniger erfreuliche Nachricht.
Wollte dem Motor erstmal ne Wartung geben nach der langen Standzeit. Also alle Riemen neue (ich hasse festgegammelte Imbusschrauben), Zündkerzen neu(Im Zuge den Wagen gleich mal endoskopiert ( Hätte ich lieber sein lassen sollen, also falls der mal sowas wie einen Hohnschlief hatte konnte ich jetzt nur Gammel und Flugrost sehen. Aber na gut muss wohl mal wieder ordentlich ausgefahren werden. Er stand fast 5 Jahre.)
Dann natürlich Öl und alle Filter. Ausserdem wollte ich noch den Ventildeckel abdichten und da habe ich dann diese Überraschung erlebt. Wie es aussieht ist der Lagerbock 4 von der Nockenwelle irgendwann mal rausgebrochen. Um den Zylinderkopf dann nicht zu verlieren wurde er wohl soweit repariert dass man das ganze gefräst hat und es wieder "schön" gemacht hat. Das wäre jetzt meine Vermutung (oder dumme Frage: gehört das so?) Werde die Nockenwelle jetzt heute mal vermessen und kucken ob die einen Hau weg hat.
Da ich jetzt vermute dass der Motor ja dann irgendwann mal einen ordentlichen Schaden haben musste wollte ich nun auch mal die Ölwann abnehmen und die Pleuel bzw Hauptlager überprüfen und ggfls ersetzen. Nun zu meinen Fragen:

1) Was sind die Anzugswerte für Pleuel - und Hauptlagerschalen?
2) Brauch ich für den KW Simmerring einen Spezialeinzieher?
3) Das Öl sieht leicht schlammig aus. WIe als wäre es mit Wasser vermischt. Kann auch die Standzeit und das bei anwerfen entstandene Kondensat sein. Gibt es den Schwachstellen beim Caddy welche sich "relativ" leicht überprüfen lassen?
4)Komm was die Motorentechnik angeht aus dem Dieselsektor. Bin daher relativ neu auf dem Gebiet Vergaser. Was für Bauteile sollte ich den beim Vergaser mal Warten bzw Provisorisch und Verschleißtechnisch mal wechseln. Und auf was ist zu achten.
5)Liesen sich denn die Kolben im eingebauten Zustand demontieren?
6)Da der Auspuff Sackenlaut ist und ein löchriger Selbstzusammengeschweißter Schweizer Käse ist suche ich nach ner Alternative. Da Behindertenumbau muss ja wieder ne Sidepipe dran. Gibts die so Standartmäßig neu zu kaufen oder muss ich mir da selbst was bauen?

Soviel dazu. Achja Motor hab ich den 75 PS Benziner bj 90

Hier noch ein paar Bildchen und dann bis zum nächsten mal

Grüße Milan

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  • IMG-20170629-WA0005.jpg
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5

Freitag, 30. Juni 2017, 10:52

Mein Tipp: schmeiss den Motor weg, lohnt echt nicht, so eine lahme Vergaser-Krücke für viel Geld wieder aufzubauen!
Such dir was vernünftiges aus dem VW Benziner Regal, ist wenig(er) Arbeit, kommt billiger, dann kannst du noch Geld in
bessere Bremsen, ein FW oder oder stecken.
Edit: Das mit dem Kopf gehört definitiv so!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harry Sprenkmann« (1. Juli 2017, 00:47)


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6

Freitag, 30. Juni 2017, 11:03

Die EW-Motoren hatten ab Baujahr 86 nur noch vier Nockenwellenlager und Hydrostößel. Das gehört so. Und der Motor ist eigentlich nicht kaputt zu kriegen, den kannst du mit gutem Gewissen zusammengebaut lassen. Den Vergaser sollte man möglichst zusammengebaut lassen und nicht verstellen. Wenn es Probleme mit dem Vergaser gibt sollte man erst die Diagnose stellen und erst dann am Vergaser arbeiten. Wenn der Vergaser zerlegt ist, wird es schwierig eine Diagnose zu Stellen. Der Vergaser hat eigentlich nur drei Schwachstellen: Startautomatik, Pull-Down-Dose und Dehnstoffelement. Die Diagnose ist bei nicht zerlegtem Vergaser recht einfach. Die meisten "Vergaserprobleme" kommen auch nicht vom Vergaser. Meistens ist der Unterbrecherkontakt (im Verteiler) verschlissen oder es ist ein Unterdruckschlauch am Vergaser abgerutscht. Wenn der Motor im Leerlauf nur auf drei Zylindern läuft ist meistens nur der Unterdruckschlauch zwischen Ansaugkrümmer und dem Unterdruckrohr zum Bremskraftverstärker kaputt. Wenn der Motor nicht richtig läuft stimmen meistens nur die Steuerzeiten nicht (die Markierung auf der Schwungscheibe ist für den Zündzeitpunkt und nicht für OT. Auf dem Nockenwellenrad gibt es mehrere Markierungen, es gilt bei dem Motor die Markierung auf der Innenseite Nockenwellenrad. Im Zweifelsfall sollte der Ventildeckel abgenommen werden und die Stellung der Nockenwelle überprüft werden).
Das einzige was bei der Wartung meistens vergessen wird ist der Unterbrecherkontakt. Der Caddy ist wahrscheinlich der letzte VW mit Unterbrecherkontakt. Was vorsorglich getauscht werden sollte sind alte Unterdruckschläuche am Vergaser (aber einzeln und nacheinander tauschen, damit nichts vertauscht wird) und alte Benzinschläuche. Und alle ca. 100tkm Verteilerkappe und -Finger.

Auspuff-Endschalldämpfer gibt es für den Umgebauten Caddy nicht fertig zu kaufen, der muss selbst gebaut werden.


Knellox

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7

Freitag, 30. Juni 2017, 12:27

Ja sah mir auch schon zu "professionel" bearbeitet aus um zu glauben es wäre ein defekt. Gibt es denn da keine Probleme dass das Öl aus der Düse in den Entlüfter spritzt? Dann wird das erstmal so gelassen.
Plan ist ja den Motor erstmal fahrtauglich zu machen und dann über den Winter einen parallel komplett zu überholen und den einzubauen.
Zum Thema Vergaser. Gut dann lass ich das so gönn Ihm vllt höchstens ein Ultraschallbad und überprüfe alle Schläuche. Eigentlich lief er ganz gut. Da ich zwecks keinem Tüv und keinem roten Kennzeichen keine "wirkliche" Probefahrt machen konnte kann ich nicht sagen wie sich der Motor bei hohen Drehzahlen verhält. Wird man aber dann merken wenn es soweit ist. Er sprang auf jedenfall gut an und nahm das Gas gut an. Da kümmer ich mich in der Zukunft drum. Naja werde wohl trotzdem mal die Ölwanne abnehmen und mir das gute Ding von Innen ankucken. Auch aus reinem Interesse.

In diesem Sinne schönes Wochenende euch


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8

Sonntag, 2. Juli 2017, 10:07

Würde mich nicht wundern wenn du den eigentlich sehr zuverlässigen und robusten Motor doch noch zerstörst. Wenn du den Vergaser für das Ultraschallbad ausbaust musst du die zahlreichen Unterdruckschläuche am Vergaser abziehen. Komplette, brauchbare Anschlusspläne für die Schläuche sind schwer zu finden. Und wen jemand die Funktionsweise des 2E2 nicht kennt wird sich schwertun die Schläuche wieder richtig aufzustecken. Die originale farbliche Kennzeichnung ist meistens nicht mehr zu erkennen bzw. nicht mehr vorhanden. Und bevor du den Vergaser zerlegst solltest du dir die wichtigsten Grundkenntnisse über den 2E2 aneignen: Wie wirkt das Thermozeitventil und wie werden die Schläuche zum Thermozeitventil angeschlossen? Wie arbeitet das Dehnstoffelement? Warum hat der Vergaser keine Stufenscheibe? Was hat das mit der Zweistufigen Pull-down-Dose auf sich und wie wird diese eingebaut/eingestellt? Wie arbeitet die Schubabschaltung und wie wird diese angesteuert? Wie genau wird die Startautomatik beheizt (mit Wasser und/oder elektrisch)? Warum sind am 2E2 wie sonst üblich seitlich keine CO-Einstellschraube und keine Einstellschraube für die Leerlaufdrehzahl zu finden?

Es wäre nicht das erste mal dass der Vergaser nachdem er abgebaut war im Leerlauf über 2500 1/min dreht und die Drehzahl sich nicht mehr runterstellen lässt. Die Ursache ist dann meistens nur ein falsch aufgesteckter Schlauch am TZV. Aber in der Regel geraten dann die Hobbymechaniker in Panik und dann nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Es wird verstellt und verbogen bis die Leerlaufdrehzahl wieder unten ist. Danach läuft dann der Wagen sehr bescheiden und der Benzinverbrauch steigt deutlich an. Und zum Schluss heißt es dann: Der Motor taugt sowieso nichts und die Motoren laufen nie so richtig gut. Und wer dann mit so misshandelten Motor weiterfährt schafft es dann doch noch einen schweren Motorschaden zu verursachen (z.B. wegen Ölverdünnung oder verstellter Zündung).


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Knellox

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9

Montag, 3. Juli 2017, 22:42

Das ist auf jedenfall mal eine Aussage mit der sich arbeiten lässt. Danke dafür. :thumbsup: "keine Ironie"

Ein anderes Thema noch. Hatte ja die Ölwanne ab und dort so ein richtig schönes Ölwassergematsche gefunden. Ging beim Ölwechsel nicht mit raus. Das Öl war nur etwas bräunlich beim ablasen. Naja hatte nach dem Abdrehen des Öleinfülldeckels schon Wasser im Öl erwartet aber so dann auch nicht.
Nun meine Frage. Bei so nem alten Motor kann ich mir nur undichte Zylinderkopfdichtung oder Riss irgendwo vorstellen.
SOnst gibt es ja keine Stelle einer möglichen Berührung? Oder hat er noch irgendwo nen kleinen Ölkühler sitzen ?

Hoffe ja insgeheim dass es nur Kondensat vom langen stehen in einer Blechgarage und gelegentlichem Starten ist.

Grüße


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