Batterie - Refresher, Megapulse und Co - Test- was bringt das

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      Batterie - Refresher, Megapulse und Co - Test- was bringt das

      Hallo!

      Da ich in letzter Zeit mehrere Batterien wechseln durfte werde ich es jetzt mal mit einem Batterie-Refresher probieren. Ich habe eine Auswahl an verendeter Batterien um das Ding zu testen ;) Bringt das was?!?
      Nach einiger INternet-Recherche bin ich auf den Megapulse von Novitec gekommen - und habe einen gebrauchten bei E-Bay geschossen.
      Laut Hersteller können defekte Batterien wiederbelebt und die Lebensdauer von Bleiakkus im Auto verlängert und die Kapazität verbessert werden.

      Ich werde folgendes tun:
      1.)Sichtbar machen was so ein Batterie-Refresher überhaupt technisch macht
      2.)Ich habe 4 defekte Autobatterien in unterschiedlichen Zuständen da - die versuche ich mal wieder zu beleben.
      3.)Die Batterie in unserem Poldi ( Polo 2000, TDI) funktioniert, startet aber müde, da fehlt es an Startpower. Da kommt der Megapulse anschließend rein um zu sehen ob die
      Batteriespannung und das Startverhalten sich verändern.

      Das erste Testobjekt
      ist die gerade eben ausgebaute MARKEN-BAtterie vom 3er des Schwiegervater. Sie stammte aus einem Schlachtauto, lag danach noch ein Jahr gut geladen herum, Alter unbekannt. Sie hat dann aber immerhin noch 5 Jahre Kurzstreckenbetrieb durchgehalten. Leider so eine sinnfreie "wartungsfreie" Batterie.
      War zusammengebrochen, Starter drehte nicht mehr durch. Batterie hat keine Kapazität mehr - das kleine Discounter Ladegerät (ca. 5 A) sagte nach gut einer Stunde schon wieder voll bei 12,8V.
      Habe die Batterie einfach mal mit dem Refresher und dem Discounterladegerät verbunden dran gelassen.Nach 24 Stunden hat die BAtterie immer noch 12,8V, soweit keine Änderung. Kann aber auch an fehlendem Pegelstand liegen, also werde ich morgen mal die Verschussstopfen aufbohren und nachschauen. Batterie bleibt weiter angeschlossen.

      To be continued...
      Edit:
      Nach 36 Stunden weiter keine Spannungsänderung , immer noch 12,8V. Also mal kleine Löcher in die Batterie gebohrt. Leider nichts wirklich zu erkennen, bin neben die Bleiplatten geraten, aufs geradewohl Wasser nachfüllen will ich nicht, leider komme ich mit dem Säureheber nicht bis zur Flüssigkeit. MIt dieser sinnfreien "wartungslosen" Batterie ist kein vernünftiger Test möglich. Also abgeklemmt.
      Als neugierig veranlagter Hobbypfuscher habe ich mal was anderes probiert, die Holzhammermethode: Mit Metallschlüssel Batterie mehrfach kurzgeschlossen bis der Schlüssel richtig heiss war. Ladegerät wieder angeschlossen. Und siehe da: Nach dem Laden hat die Batterie 12,9 V - aber immer noch keine Kapazität. War wieder in kurzer Zeit vollgeladen. Die Batterie scheint ganz einfach am Ende ihres Lebenszyklus zu sein. EDIT2:
      Nach mehreren kurzzeitigen Kurzschluss-Belastungen hat sich die Batterie deutlich verbessert: Beim ersten Kurzschließen hatte es kaum Wirkung. Die zwischengehaltene Spaxschraube wurde kaum warm. Nach den 10. Versuch :

      Die Batterie hat auch wieder deutlich mehr SPannung, das Ladegerät schaltet jetzt erst bei 13,1 V ab.
      :)
      Edit 2:
      Habe die Batterie an den Ibiza angeklemmt. Anspringen tut er prima, aber nach 3 Starts (mit Zwischenlaufen der Zusatzwasserpumpe) wird es müde. Batterie hat durch das Kurzschlussbruzzeln deutlich besseren Startstrom, aber immer noch keine bessere Kapazität. Batterie wird entsorgt.

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      Post was edited 8 times, last by “Micha(el T2b)” ().

      Was macht dieser Megapulser überhaupt?

      Hallo!
      Laut Beschreibung lösen die Batterie-Refresher die Verkrustungen (Sulfatierung) der Bleiplatten. Grob Ausgedrückt: Durch die verkrusteten Bleiplatten kann die Batterie ihre chemische Reaktion zw. Säure und Bleiplatten nicht richtig durchführen> somit fehlt Spannung und Kapazität.
      Die Verkrustungen entstehen allerdings hauptsächlich durch "falsche" Nutzung, doch dazu später mehr.

      Als neugieriger Mensch wollte ich mal wissen das funktionieren soll. Also mal ein Osziloskop angeklemmt um die Arbeit des Pulsers mal sichtbar/nachvollziehbar zu machen:

      Die dickere, waagerecht durchlaufende Linie ist die Ladespannung die das Ladegerät erzeugt hier waren es rund 13 V. Die kleinen (rot umrandeten) Spitzen sind die Arbeit des Megapulse. Er macht ganz einfach folgendes: IN unregelmäßigen Abständen haut der Pulser kurze Spannungspitzen (bis 32 V!)auf die Batterie. Die zeitlichen Abstände sowie die Spannungshöhe schwanken ohne erkennbares System. Diese Spannungsspitzen sind allerdings nur sehr kurz (>200 millionstel Sekunden).Hier der höhere mal besser dargestellt.
      .
      Also macht das Gerät nicht anderes als die Batterie mit kleinen Nadel (Spannungs-)-Spitzen zu bearbeiten. In wie weit dies über längere Zeiträume aufgetretene chemische Verkrustungen lösen soll wird man sehen. Die Spannungsspitzen hat man bei eingebauter Batterie natürlich auch auf dem Bordnetz. Welche Auswirkungen das auf Bordelektronik hat kann ich nicht beurteilen. Im Netz findet man auf jedenfalls Reklamationen dass der Pulser im Radio/Navi für Störungen geführt hat.

      Nächstes Testobjekt

      Um ein vernünftig nachvollziehbares Ergebnis zu bekommen eine ausrangierte wartungsarme Batterie mit Nachfüllöffnungen aus dem Fundus geholt. Batteriespannung zum Start um 6,6V . Säuredichte laut Säureheber: ToT, knapp hinter dem roten Bereich der Skala:

      Da das Discounterladegerät die niedrige Spannung nicht als Autobatterie erkannt hat, erst mal normales Netzteil angehängt und auf 14V gedreht.

      Die Stromaufnahme ist am anfang um 1A geschwankt, steigerte sich aber nach und nach stetig weiter. Nach einer Stunde 2A, nach 3 Stunden brach die Netzteilspannung zusammen, da die Stromaufnahme größer als der Maximalstrom des Netzteiles von 5A lag.

      Also zusätzlich das Autoladegerät dazugehängt und mit gut 10A weiter geladen. Nach einer weiteren Stunde ist die Batteriespannung trotz 2 Ladegeräten wieder zusammengebrochen, die Säure verkocht und die Batterie ist mehr als handwarm. Säuredichte immer noch außerhalb von Rot - also keine Änderung obwohl schon 3/4 der Batteriekapazität durch die Batterie geflossen sind. Experiment abgebrochen, Batterie nach draußen gestellt.
      Anscheinend war die Batterie auch am Ende ihres Lebenszyklus. Auch hier hat der Pulser nichts zu tun...

      Post was edited 1 time, last by “Micha(el T2b)” ().

      ich muss zugeben, ich war erst mal auf dem falschen dampfer, erst nachdem du von Störungen in radio und Navi schriebst viel mir auf das meine Vorstellungen in die falsche Richtung gingen!

      Du meinst das hier:

      novitec.de/index.php/megapulse/megapulse

      Ich hatte so etwas auf dem inneren Bildschirm:

      ctek.com/de/products/fahrzeug/mxs-5-0

      Jetzt bin ich sehr gespannt wie das weiter geht!!
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      Hallo Uli,

      da habe ich mals wieder einen typischen Foriker-Anfänger-Fehler begangen... X/
      Ich war so frei meinen ersten Post und die Überschrift zu Überarbeiten damit man besser erkennt was ich da gerade tue.

      Novitec bewirbt ja Wunder und eine große Umwelterleichterung. Nur stellt sich die Frage wieviel davon Umweltschutz und wieviel Verkäuferlatein ist ;) Die bekämpfen eine Sulfatierung die bei einer Batterie enstehen kann (- allerdings nicht muss). Soweit hört sich das für den unbedarften Leser im ersten Monment ja noch stimmig an. Aber eine eine kaputte Batterie wiederzubeleben?!?!? Ich habe deren Batterierefresher genommen da ich im Internet die meisten Komentare und Bewertungen gefunden habe. Allerdings ist das INternet halt immer so eine Sache. Was an Aussagen stimmt ist selten nachvollziehbar. Also wie immer selbst nachschauen.

      CETEK und co werben damit dass tiefentladene Batterien gepulst werden - im Regelbetrieb wird nichts gepulst.

      Die Störungen im Radio (die in mehreren Kommentaren gefunden habe) klingen Plausibel. Durch die Spannungsspitzen in Relativ hoher Frequenz kann es schon zu Störungen durch in die Elektronik eingestreute Falschsignale kommen - da wird ja nichts anderes wie ein altmodischer Morse-Code in die Bordelektronik gesendet und das mit einer deutlich höheren Spannung als das Bordnetz normaler Weise hat. Ich hoffe das war für einen Nicht-Elektroniler verständlich ausgedrückt ?(
      Wenn einer noch einen guten Vorschlag hat was getestet werden kann, dann her damit!

      Liebe Grüsse
      MIcha(el T2b)

      Post was edited 1 time, last by “Micha(el T2b)” ().

      Icg finde deinen Test sehr interssant. Eingelagerte Autos inkl. Batterien + CTEK funktioniert einwandfrei. Damit springt sogar der altersschwache Diesel in meinem Caddy auf den 1. Versuch und ohne Startpilot nach der Winterpause sofort an. Mit dem von dir nun getesteten Gerät/en könnte man der Batterie im Daily ja auch mal was gut tun!

      Ich bin gespannt!

      Das nächste Testobjekt hängt am Megapulse

      DIe nächste Batterie aus dem Fundus ist dran: Bosch, wieder wartungsfrei. der Vorbesitzer meines Ibiza hatte die lauf Aufschrift 03/2012 gekauft. Hat letzten Sommer den Dienst quittiert, lag seitdem im Keller. Beim aus dem Keller holen hatte sie noch 8,7 Volt und wurde wieder mal vom Autoladegerät nicht erkannt. Also erst wieder einen bei Tag ans Labornetzteil, dann Autoladegerät. Das hat am 3. Tag bei 13,1V als voll abgeschaltet.

      Megapulse drangehängt, nach nunmehr 2 Tagen pulsen ist eigentlich nix passiert, außer dass die Spannung bei voll wieder auf 12,8V gesunken ist.
      Lasse ich jetzt mal bis zum Wochenende am Megapulse hängen. Ist allerdings unrealistisch, da der Megapulse im Auto ja nur während der Fahrt aktiv wäre, bei mir also rund 60 MInuten am Tag. D.h. dass die Batterie nach 2 Tagen Dauerpulsen jetzt schon 48 Tage Megapulse-Betrieb im Auto hinter sich hätte...

      EDIT:
      Nach insgesamt 7 Tagen Dauerladen an Netzteil und 4 Tagen Megapulse habe ich die Batterie (mit 12,8V) an den Ibiza geklemmt und das Auto mit hängen und würgen gerade so gestartet bekommen.

      Nach 2 Start`s war die Batteriespannung wieder auf 12,1 abgefallen. Fazit: DIe Batterie funktioniert nicht, keine Wiederbelebung, wandert auf den Schrott.
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      Post was edited 3 times, last by “Micha(el T2b)” ().

      Interessanter Test!

      Meine Schwägerin fährt so einen Pulser im 9n Polo TDI ohne nennenswerte Verbesserung.

      Hallo!
      Laut Beschreibung lösen die Batterie-Refresher die Verkrustungen (Sulfatierung) der Bleiplatten.


      Aus diesem Grund habe ich mich beim A4 eines Bekannten für diese Batterie entschieden :

      rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpr…Fulk%2Fitm%2F291828698299

      Mal sehen wie es mit der Lebensdauer aussieht. Der Herr fährt viel Kurzstrecke.


      Ich hätte noch ein großes 20A Netzteil abzugeben, falls du es benötigst :)
      Fertige euch auf Anfrage neue Knotenbleche für die Anhängerkupplung und neue Typenschilder für alte VAG Modelle.
      Bearbeitung von Hinterachsen, Spur- und Sturzplatten, Achszapfen, Lochkreisänderungen uvm.
      Bau von Rollpans nur mit Fahrzeug vor Ort zum Maß nehmen.



      Für Schreibfehler haftet das Smartphone.

      Nächster Versuch: Eingebaute, betriebsbereite, aber müde Batterie im TDI-Polo

      Hallo

      @Martin, herzlichen Dank für das Angebot, aber ich behelfe mir mit einem regelbaren kleinen Netzteil.

      Nachdem das Wiederbeleben von Altbatterien überhaupt nicht geklappt hat hier die nächste Aufgabe für den Pulser:
      Die Autobatterie vom Polo TDI funktioniert zuverlässig, aber seehr Müde. Beim Starten (Vorglühen+Anlasser...) fehlt es deutlich an Startstrom.
      Also den Megapulse ins Auto gebaut, übers Wochenende bleibt er am Ladegerät, damit der Pulser durcharbeiten kann.

      Der Pulser hat jetzt erst mal bis Ende nächste Woche Zeit was zu bewirken.

      Edit 1:
      Nach 65 Stunden Dauerladen/Pulsen ist der Polo Montag Früh gefühlt (...klar subjektiv...) kaum besser angesprungen. Immerhin war die Batterie ja bis zum Starten am Ladegerät. Dienstag und Mittwoch wieder seehr müde gestartet. Kein merklicher Unterschied nach gut 5 Tagen. Der Pulser bleibt noch bis zum Wochenende eingebaut.

      Edit 2:
      Nach über einer Woche Betrieb (Nachts zusätzlich am Ladegerät) ist keine Verbesserung zu spüren. Es fehlt immer noch deutlich an Startstrom. Ich würde sagen Ergebnis des Pulsers gleich null...
      Also Holzhammermethode: 4 mal für je 4 Sekunden kurzgeschlossen und wieder geladen. Startstrom ist spürbar besser geworden. Und war im Gegensatz zum Pulser nicht nur effektiv, sondern auch kostenlos.

      Post was edited 2 times, last by “Micha(el T2b)” ().

      Batterie - Refresher, Megapulse und Co - Test- was bringt das

      Servus,

      ich denke mal der Pulser bewirkt nichts, wenn eine Batterie chemisch verbraucht ist, hilft nichts mehr.

      Bleibatterien sind eh kleine Diva's, sind gegen Tiefentladen sehr allergisch, am liebsten mögen Sie eine Entladung bis max 50% ihrer Kapazität.

      Und min. 1x im Monat eine Ausgleichsladung.

      Alle diese Dinge bekommen Sie im Auto nicht geboten, somit eh ein Wunder das manche Batterien das so viele Jahre mitmachen.
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      Hallo!

      Da stimme ich Dir zu. Niedriger Ladungszustand killt die Batterie im Zeitraffer. Aber ich glaube häufiges Nachladen ist nur bei Kurzstreckenfahrten notwendig. Bei allen anderen hilft, glaube ich, alleine eine länger anstehende,höhere Spannung schon um die Batterie länger am leben zu halten.

      Post was edited 1 time, last by “Micha(el T2b)” ().

      Wenn ich mich dazu zu Wort melden darf? Ich habe das alles nicht wissenschalftlich betrieben, sondern von leuten die mit Staplerbatterien arbeiten ( ist schon über 20 Jahre her) erklären lassen und für mich das rausgeszogen.
      Diese Bleibatterien mit Wasser sind tot, wenn die Zellenspannung länger unter 1,66 Volt fällt, also wenn die längere Zeit so rumsteht.. da geht einfach nix mehr.
      Die Qualität der Batterien hat seitdem stark nachgelassen, weil alle Batterien aus Fernost kommen, mittlerweile ist die Qualität wohl schon wieder besser geworden, zumindest bei den teureren.
      Auch Bosch etc sind Korea Batterien, vor fast 20 Jahren war meine Info, es gibt nur noch Sonnenschein als deutschen Hersteller aber mit dem gehts auch bergab, danach habe ich kein update erhalten.

      Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten:
      Der Caddy hat im Herbst 2008 eine gute gebrauchte Bannerbatterie ( höchstens 2 Jahre ) mit 85 Ah ins Heck verpflanze bekommen, so das man nicht mal eben schnell dran kam. Dadurch, dass ich relativ wenig gefahren bin und auch öfters nur Kurzstrecken, habe ich die Batterie so alle 3 Monate einfach mal über Nacht geladen. Ich habe allerdings dazu ein recht modernes Ladegerät benutzt, das erstens die Batterie erkannt hat und nach Volladung eine Erhaltungsladung gestartet hat... also schon etwas richtig gutes.
      2016 habe ich den Caddy mit dieser Batterie verkauft, danach kann ich dazu nichts mehr sagen.

      Dem Chevy habe ich relativ kurz nach dem Kauf eine neue optima Red spendiert, vorher war eine 76 Ah verbaut. Den Untersied hat man beim anlassen sofort bemerkt, die Optima hat den höheren Kurzschlußstrom, der ANlasser dreht schneller
      Der Audi hat dieses Frühjahr dann auch eine Optima bekommen, weil der als Ersatzauto gilt udn eben nicht viel bewegt wird.
      Trotzdem bekommen die über den Winter auch alle 3 Monate mal eine Über nacht Ladung und das empfehle ich eigentlich jedem, der länger etwas von seiner Batterie haben will.

      Tote Batterien wieder zum leben zu erwecken halte ich für Voodoo auch wenn das Verfahren plausibel klingt.
      Batterien sind für mich die am meisten misshandelten und vernachlässigsten Teile am Auto.

      Nächstes Testobjekt

      Nachdem sich mein kleiner Test herumgesprochen hat, laufen mir die Testobjekte quasi zu...
      Noch eine tote "wartungsfreie" Batterie. Discounterladegerät erkennt die Batterie nicht, mit dem Labornetzteil fließen trotz hoher Ladespannung gerade mal 30mA Ladestrom.

      Um dem Pulser die Chance zu geben überhaupt mal etwas zu bewirken über 24h angeklemmt gelassen. Ergebnis:
      Überhaupt nichts - immer noch 30mA. Keinerlei Veränderung. Keinerlei Wirkung des Megapulse.
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      Post was edited 3 times, last by “Micha(el T2b)” ().

      Nächstes Testobjekt...

      Der nächste Testkandidat ist angeschlossen. Nach dem obligatorischen Volladen hat die Batterie immerhin 12,8V erreicht - eigentlich ein guter Wert. Allerdings hat die Batterie kaum noch Kurzschlussstrom. Das Einzige was beim Kurzschließen passiert ist dass es übel nach Säure riecht. Säurestand- und DIchte nicht nachprüfbar, da wieder so eine "wartungsfreie" Batterie. Laut dem Besitzer war die Batterie mehrfach zusammengebrochen, ist beim Laden sehr schnell voll > kaum Kapazität. Vielleicht bewirkt der Pulser ja hier endlich mal etwas.

      Schöne Feiertage noch!

      EDIT 1:
      Nach 120h ist die Batteriespannung um 0,1 auf 12,9V gestiegen. Ob dies vom Dauerladen oder durch den Megapulse kommt, kann ich allerdings nicht sagen. Die Batterie hat immer noch keinen nennenswerten Kurzschlußstrom, bricht sofort zusammen, es stinkt immer noch nach Säure. Immer noch keine Kapazität. Trotz guter Ladespannung schafft es die Batterie nicht den Ibiza zu starten. Batterie ist Schrott und wird entsorgt.

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      Resumee zum Batterie-Pulser-Test

      Mein Ergebnis zum Megapulse-Test:
      Zuerst mal grundsätzliches zu meinen Versuchen: Ich wollte einfach mal nachschauen was der Megapulse überhaupt macht und ob er einen spürbaren Effekt bringt. Selbstverständlich ist das subjektiv - wissenschaftliche Messungen ob der Megapulse die Kapazität oder den Startstrom im Promillebereich verändern kann, interessierten mich nicht. Eher schon die im Netz oft beschriebene Wunderheilung toter Batterien. Ich habe 9 defekte Batterien versucht wiederzubeleben - und das hat bei keiner meiner Batterien funktioniert. Ein Teil der Batterien war schon zu tot um sie überhaupt dauergeladen zu bekommen, beim Rest gab es keine wirklich merkbare Verbesserung durch das "Pulsen". Verbraucht ist verbraucht... :(

      Wiederbelebte Batterien aus dem Schrottcontainer ? Bestimmt, aber hauptsächlich wenn sie dort zu früh reingeworfen wurden... ;)
      Die altersschwache ( aber noch eingebaute) Batterie in unserem Dieselpolo hat sich überhaupt nicht verbessert, die gerade streikende Batterie aus dem 3er Golf auch nicht.
      Mein Fazit aus 10 getesteten Batterien: Ich konnte keine merkliche Wirkung feststellen. Ob das Teil in bestimmten Betteriezuständen einen wirklichen Nutzen haben kann? Weis nicht, ich glaube aber nicht dass der Nutzen den horrenden Preis rechtfertigt...
      Das kurzzeitige Kurzschließen der Batterien brachte auf jeden Fall eine deutliche Besserung des Kurzschlußstromes und kostet nichts. Ob das allerdings förderlich für die Lebensdauer von Auto-Batterien ist kann ich nicht beurteilen.
      Autobatterien leiden wenn sie um mehr als die Hälfte entladen sind. Fährt man zu wenig um sie wieder komplett voll zu bekommen, dann hilft regelmäßiges Nachladen das Batterieleben deutlich zu verlängern.
      Aktuell ist gerade ein Test für Autoladegeräte in einer Auto-Bild-ungszeitung. Der Preis-Leistungssieger kostet 38€ und hat nebenbei auch Regenerations-Funktionen (ob hilfreich oder nicht) kostenfrei inklusive.
      Falls jemand von der Wirkung des Megapulse überzeugt ist, dann kann er bei mir gerne einen gut erhaltenen, gebrauchten 12V Megapulse für die Hälfte des Neupreis erwerben.

      Post was edited 2 times, last by “Micha(el T2b)” ().

      Vielen Dank für deine Bemühungen, man kann sich das also sparen!

      Im Moment habe ich die Batterie vom Jetta an mein CTEK gehängt. Die Batterie ist kurz vor dem schweren Sturz des Vorbesitzers eingebaut worden. Normaler Zubehörkram von WM-TEC. Nach wenigen Kurzstrecken hat das Auto über ein Jahr lang gestanden. Ich habe mehrfach nur überbrückt und zur Zeit steht der Jetta schon wieder seit mehreren Monaten. Die Batterie war wieder tiefentladen!

      Ich bin gespannt ob ich sie ab April zum Beginn der Saisonzulassung noch gebrauchen kann?!
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      Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr.
      Schade, das der Test nur das gebracht hat, dass man tote Pferde Peitschen kann wie man will, sie bleiben einfach tot.
      Ein Ctek soll ein gutes Ladegerät sein. Es gibt ja mittlerweile einige gute Geräte mit besonderen Ladestromrampen, die den Batterien gut tun.
      Ich habe das Glück das ich in einer großen Werkzeugvertriebsfirma arbeite und auch einen kleinen Werkzeugtick habe, daher habe habe ich ein relativ gutes Ladegerät, so ein Vollautomat mit Max 30 a Ladestrom, das selbst feststellt was für ein Akku dranhängt... für den Normalo unbezahlbar und auch eigentlich unnötig.
      Bei nicht Gebrauch oder extremgebrauch also im Winter und Kurzstrecken, sollte man einfach ab und an mal laden, dann hält so eine Batterie einfach länger.

      Der Sohn eines Kumpels ist mittlerweile Geselle in einem örtlichen Benz Autohaus, die machen es sich einfach: im Herbst werden dort Batterien verkauft ohne Ende...wir finden das Ist Abzocke, ist’s wohl auch, aber das ist wohl so üblich, ältere etwas besser betuchte Mercedesfahrer zu schröpfen, denn die Batterien bei denen kosten richtig Geld.

      Post was edited 1 time, last by “Mproper” ().

      hallo,
      habe viel mit batterien zu tun daher einige kurztips:
      1 batterien nie laenger unbenutzt stehen lassen, u. wenn dann alle 2 wo. laden.
      2 eine batterie ist ab 10.8 V praktisch tot, die sulfatbildung a.d. platten ist dann extrem.
      3 das pulsen funktionert, braucht allerdings geduld. wer spanisch spricht sollte sich in youtube folgendes suchen:
      electronica con fany, cargador y recuperador de baterias
      ich habe damit schon einige baterien wiederbeleben koennen. wenn sich allerdings das blei aus irgendwelchen
      gründen {vor allem erschütterungen aller art, z.b. hammerschläge auf die terminals} von den platten gelöst hat dann hilft auch kein pulsen
      tschau denn
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