Glashubdach original

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      Glashubdach original

      Hallo zusammen,

      wurde auch ein Glashubdach ab Werk verbaut?
      Habe letztens einen gesehen, der eins hatte, sah sehr original aus, jedoch stand dort was von Opel drauf... Auf der Kurbel stand das Jahr 1988 drauf, das Auto ist von 1989, würde ja passen...

      Mit freundlichen Grüßen

      Daniel
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      Mein Glasschiebedach stammt vom Fiat Uno. Das Uno Schiebe- und Hubdach passt ziemlich genau zwischen die original Caddy Holme. Auch die Wölbung vom Glas passt ziemlich genau. Es muss also "nur" die Dachhaut aufgeschnitten werden und ein entsprechendes Stück Dachhaut mit Rahmen vom Uno eingeschweißt werden. Einen solchen Umbau würde ich aber heute höchstens nochmal machen wenn ein defektes Nachrüst-Glasdach ersetzt werden soll. Eine unbeschädigte Dachhaut würde ich heute aber nicht mehr aufschneiden. Und mittlerweile gibt es für das Fiat-Schiebedach keine neue Dichtung mehr zu kaufen.
      Ich hatte damals die Schweißnähte mit normalem Spachtel verspachtelt. Der Spachtel ist jetzt gerissen. Mit den Zinnersatz Produkten die es heute zu kaufen gibt wäre das vermutlich nicht passiert.
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      4x19-caddy schrieb:


      Einen solchen Umbau würde ich aber heute höchstens nochmal machen wenn ein defektes Nachrüst-Glasdach ersetzt werden soll. Eine unbeschädigte Dachhaut würde ich heute aber nicht mehr aufschneiden.


      Wie man es heutzutage formuliert: "Da bin ich ganz bei dir!"

      War mein größter Fehler mit dem Glasdach!!
      Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst .

      Er gibt auch anderen eine Chance .
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      Dem Caddy mit dem Hardtop ganz rechts im Bild habe ich übrigens eine gebrauchte Dachhaut eingeschweißt weil das alte Glasdach undicht war und weil ein Vorbesitzer den Fensterrahmen oben an der Kante schlecht geflickt hatte. An dem Caddy und an dem dunkelgrauen Caddy sind auch die Fensterrahmen für Golf-Dichtungen geändert worden.

      Die bunte Scheibendichtung an dem dunkelgrauen Caddy ist eine alte Golf-Dichtung bei der die äußere Dichtlippe zurückgeschnitten ist. Die Dichtung wird immer beim Lackieren eingebaut. Das erspart viel Arbeit beim abkleben und der Lack reicht dann nach dem Lackieren bis unter die neue Dichtung.
      Hast du wirklich eine kpl. Dachhaut bis unter die gebördelte Dachrinne eingesetzt oder hast du einen Abschnitt eingeschweißt?

      Ich würde das, falls ich noch einmal lackieren muss evtl. auch machen. Allerdings würde ich mit dann in der Nähe der Kanten bleiben um zuviel Verzug zu vermeiden.
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      Seitlich oberhalb der Dachrinne habe ich ein Stück Blech stehen lassen. Die Schweißstelle liegt auf dem schmalen Stück zwischen der Kante oben und der Dachrinne. Da verzieht sich das Blech nicht so schnell und es lässt sich leichter verspachteln. Die große Dachfläche musste nicht gespachtelt werden. Ich schweiße auch meistens nicht auf Stoß, sondern lasse das Blech ca. zwei bis drei Millimeter länger. Vor dem einschweißen (immer nur wenige Punkte an der gleichen Stelle) wird das untere Blech mit einem selbstgebauten "Werkzeug" etwas nach innen abgewinkelt. Das neue Blech wird dann meistens in gleicher Höhe wie das Originale eingeschweißt, in etwa so als hätte man mit einer Absetzzange gearbeitet. Der Rostschutz ist aber, wenn man von innen hin kommt, leichter zu erledigen. Das "Werkzeug" zum abwinkeln ist eine große Schraube die unten mit der dünnen Trennscheibe bis etwa zur Hälfte eingeschnitten ist. Damit kommt man auch an Stellen, wo für das Profiwerkzeug kein Platz mehr ist.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „4x19-caddy“ ()

      So würde ich die Schnitte auch setzen, allerdings hab ich eine Absetzzange. Dein Werkzeug ist aber auch nicht schlecht, bevor es die Absetzzange gab wurde die Kante teilweise sogar mit einer WaPuZange gebogen!
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      Uli, ich habe schon etliche Warnungen deinerseits hier gelesen, ein Dachfenster einzubauen. Und ich hätte so gerne ein Ausstellfenster drin und habe nun eines aus dem Zubehör (Saint-Gobain), das in einem Golf II verbaut war. Wenn ich es auf das Caddy-Dach lege, scheint die Form ideal zu passen, als wäre es für den Caddy gemacht. Die Versuchung ist so groß wie nie zuvor. Was macht denn die Undichtigkeiten an den Zubehördächern? Nicht angepasste Rahmenform? Dichtungsdefekte oder -abnutzung? Fahrzeugverwindungen? Und warum bildet sich angeblich Schimmel? Die Dichtung sieht aus wie neu. Ersatzteile gibt es natürlich keine mehr...

      Harald schrieb:

      Uli, ich habe schon etliche Warnungen deinerseits hier gelesen, ein Dachfenster einzubauen. Und ich hätte so gerne ein Ausstellfenster drin und habe nun eines aus dem Zubehör (Saint-Gobain), das in einem Golf II verbaut war. Wenn ich es auf das Caddy-Dach lege, scheint die Form ideal zu passen, als wäre es für den Caddy gemacht. Die Versuchung ist so groß wie nie zuvor. Was macht denn die Undichtigkeiten an den Zubehördächern? Nicht angepasste Rahmenform? Dichtungsdefekte oder -abnutzung? Fahrzeugverwindungen? Und warum bildet sich angeblich Schimmel? Die Dichtung sieht aus wie neu. Ersatzteile gibt es natürlich keine mehr...


      Bei den billigen Dächern sind es die Dichtungen oder brechende Kunststoffteile, bei meinem Webasto ärgert mich der aufblühende Alurahmen. Ausserdem nimmt so ein Dach auch Kopfhöhe.

      Schimmel gibts immer wenn Feuchtigkeit im Spiel ist, dem kann man aber leicht mit einem einfachen Raumentfeuchter beikommen.
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      Die sind eigentlich bei Ebay oder E.-kleinanzeigen immer zu finden.

      Die Schwachstelle ist die letzte Schraube, bzw. deren Gewinde im Hauptrahmen welche das Metallführungsrohr der Kurbelspirale nach der Biegung, also an der Schmalseite des Daches hält! Die ist schon bei meinen beiden Dächern lose. Dann verschiebt sich beim schließen der Rahmen, daß Dach stellt sich quer und die blockierte Spirale zerstört sofort das Antriebsrad am E-Motor. Aus die Maus!
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      Das zu ändern ist kein Problem, ich habe beide Varianten, daß lässt sich untereinander auszutauschen.

      H-Kennzeichen ist wahrscheinlich uninteressant da elektrische Dächer sicherlich immer in die 10-Jahresfrist fallen, bei meinem 1991er sowieso.

      Das Problem mit dem Gewinde ist bei mir mit beiden Varianten aufgetaucht, besser ist nur das man es beim kurbeln mit der Hand bemerkt und eingreifen kann!
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      Ich habe so ein Webastofenster noch nie bewusst gesehen. Austaschen heisst, man kann die Fenster aus einer Art Grundrahmen, der mit dem Karosseriedach verbunden ist, herauslösen, oder wird alles komplett entfernt?

      Mir wäre es angenehm, den Rahmen des Dachfensters nicht wie wohl üblich mit der Dachhaut verkleben zu müssen, da man es dann im Schadensfall oder für Revision oder Lackierung... leicht herausnehmen könnte. Geht sowas mit umlaufender planer Dichtung (Eigenherstellung), oder wird das nicht dicht oder nicht ausreichend stabil oder nicht zulässig oder was auch immer?
      Zum Lieferumfang gehört eine selbstklebende Dichtung die auf den Dachrahmen aufgeklebt wird und dann beim verschrauben platt gedrückt wird. Das Dach lässt sich also zum Auto lackieren wieder rausnehmen, die Dichtung gibt es als Ersatzteil, daß habe ich selber auch schon so gemacht.

      Das Dach lässt sich auch komplett zerlegen um es zu reparieren. Ob alle Teile der Teileliste noch lieferbar sind weiß ich aber nicht.

      Wenn du wirklich eines einbauen willst musst du den Dachausschnitt sehr genau festlegen! Ich habe die Dachhaut hinten gleichlaufend mit dem vorderen Ende des Dachspriegels ausgeschnitten. Den unteren Dachrahmen habe ich dann zwischen Dachhaut und Spriegel geschoben. So habe ich erreicht das die Sonnenblenden nicht störend auf dem Verkleidungsrahmen aufliegen.
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      Das sind wiedermal gute Hinweise. Letztes Jahr habe ich mich mal bei einer TÜV-Prüfstelle erkundigt, nach welchen Kriterien man entscheidet, welches Dachfenster in welches Fahrzeug gebaut werden darf. Ich bin davon ausgegangen, dass es insbesondere maßliche Regeln gibt, z. B. eine Festlegung von z. B. Maximalmaßen des erforderlichen Ausschnittes in Abhängigkeit von den Fahrzeugdachmaßen oder so. Die lapidare Antwort war, wenn das Dachfenster eine E-Nummer hat, kann man es einfach einbauen. Selbst quer verlaufende Dachholme können durchtrennt werden, wenn erforderlich. Demnach könnte man das Fahrzeugdach ganz weglassen und hat keine Einbußen in der Stabilität?
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      Beim Webasto ist eine ABE dabei, da steht der Caddy glaube ih sogar drin, müsste ich mal nachsehen.

      Querstreben darfst du nicht durchtrennen, ist auch nicht nötig. Beim normalem Ausschnitt trägt das Glasdach ja sicherlich mit. Der Innen- und Ausseneahmen geben ja einiges an Stabilität zurück.
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